"TANZBRUNNEN" |
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Bilder
und Videos aufgenommen am 13.07.2026 |
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Das Tanzbrunnen - Gelände
kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Die grundsätzliche
Struktur des Tanzbrunnen - Areals entstand bereits in den 1920er Jahren.
In dieser Zeit entwickelte Konrad Adenauer mit seinem Stadtbaumeister
Adolf Abel das rechtsrheinische Messeareal, es fanden große internationale
Ausstellungen wie die Pressa im Jahr 1928 statt. Nördlich der Messehallen
mit Messeturm entstand ein großer kreisrunder Platz mit Brunnenanlage
und großer Wasserfläche als Mittelpunkt. Dieser Platz diente
als Bindeglied zwischen den Messeflächen und der nördlich angelegten
Parkanlage, in der dort, wo heute das Parkcafé steht, die Reste
eines preußischen Forts als Ausflugslokal dienten. An der Ostseite
des Platzes entstand das Staatenhaus, das den dahinter angelegten Ausstellungshallen
eine repräsentative Fassade gab. In architektonischer Entsprechung
mit den Arkaden des Staatenhauses gliederte sich ein Rheinrestaurant an,
das im Krieg beschädigt und nach dem Krieg durch die heutigen Rheinterrassen
ersetzt wurde. Auch ein Bühnenpavillon wurde bereits in dieser Zeit
errichtet. Er befand sich gegenüber des Staatenhauses vor dem Rheinufer.
Die Nutzung des Areals wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten. 1949
wurde die Brunnenanlage neugestaltet und die namensgebende ringförmige
Tanzfläche über der Wasserfläche errichtet. Mit den Bundesgartenschauen
in den Jahren 1957 und 1971 bekam das Ensemble seine heutige denkmalgeschützte
Form. Für die erste Kölner Bundegartenschau wurden nach Entwürfen
des Architekten Hans Schilling die Rheinterrassen sowie ein neuer Bühnenpavillon
errichtet, der seinen heutigen Platz zwischen dem Restaurant und dem Staatenhaus
erhielt. Der spätere Pritzker - Preisträger Frei Otto schuf
für den Tanzbrunnen das Sternwellenzelt, das als Vorbild der Überdachung
des Münchener Olympiastadions gilt. Im Rahmen der zweiten Bundesgartenschau
wurde 1971 die Platzfläche neugestaltet und die ebenfalls von Frei
Otto geplanten charakteristischen Trichterschirme vor dem bestehenden
Bühnenpavillon errichtet. Von diesen Schirmen wurden lediglich fünf
verwirklicht, wobei ursprünglich geplant war, die gesamte Fläche
des Zuschauerraums auf diese Weise zu überdachen. Quelle: Stadt Köln,
Amt für Presse - und Öffentlichkeitsarbeit |
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2026 |
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